Brandenburg

Drei Verkehrstote am Wochenende

Auf den Straßen von Brandenburg sind am Wochenende drei Menschen bei Verkehrsunfällen getötet worden. Am Sonntagmorgen kam eine 23-jähriger Fahrerin in Reitwein (Märkisch-Oderland) nach links von der Straße ab und streifte mehrere Bäume. Dabei wurde ihr Auto zerstört, wie die Polizei berichtete. Die Frau erlag noch am Unfallort ihren Verletzungen.

Auf dem Weg zu einem Einsatz ist ein 43-jähriger Mann vom Katastrophenschutz am Samstagmorgen in Müllrose (Oder-Spree) an einen Baum gerast. Aus noch ungeklärter Ursache kam der Frankfurter nach links von der Fahrbahn ab. Wie die Polizei berichtete, überschlug sich der Wagen und blieb auf dem Dach liegen. Der Fahrer starb noch am Unfallort.

Ein 88-jähriger Pole ist auf dem Weg zur Grenze zwischen Gartz und Neurochlitz (Uckermark) auf der B2 am Samstag tödlich verunglückt. Der Mann kam in einer Linkskurve aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Straßenbaum. Der Schwerverletzte starb noch an der Unfallstelle. Die Bundesstraße musste zeitweise voll gesperrt werden.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums in Potsdam ereigneten sich am Samstag landesweit 175 Unfälle mit zwei Toten und 32 Verletzten. Am Freitag waren starben zwei Menschen. 31 wurden bei insgesamt 207 Unfällen verletzt. Eine Bilanz für Sonntag lag noch nicht vor.

Wie die Polizei berichtete, kollidierten ein Motorrad und ein Auto am Samstag auf der B168 zwischen Eberswalde und Trampe (Barnim). Der 46-jährige Kradfahrer übersah, dass ein entgegenkommendes Auto nach links in einen Waldweg einbog, hieß es in der Mitteilung. Das Krad streifte das Autoheck. Der Motorradfahrer stürzte. Er kam mit einem Rettungshubschrauber schwer verletzt in ein Berliner Klinikum. Die Straße war eine Stunde gesperrt.

Ein 52-jähriger Fahrer ist am Samstag auf der A10 zwischen den Auffahrten Rangsdorf und Genshagen mit seinem Wagen liegengeblieben. Dem Mann gelang es noch, das Auto auf den Standstreifen zu steuern. Der Mann stieg aus, um das Warndreieck aufzustellen. Da setzte sich der Wagen in Bewegung und rollte in den fließenden Verkehr zurück. Kraftfahrer auf der Autobahn mussten abrupt bremsen, um eine Kollision zu vermeiden. Dabei fuhr ein Fahrer auf ein anders Auto auf. Durch die beiden blockierten Fahrspuren kam es zu einem Rückstau. Der Sachschaden beträgt 5000 Euro.