Mitte/Lichtenberg/Reinickendorf

Mehrfache Brandstiftungen in Berlin

Feuerwehr und Polizei mussten Samstagabend und in der Nacht zu Sonntag mehrfach ausrücken, weil es vermutlich aufgrund von Brandstiftungen zu Feuern gekommen war. Glücklicherweise wurde bei den Bränden niemand verletzt. In allen Fällen werden die Ermittlungen bei Brandkommissariaten des Landeskriminalamtes geführt.

Bereits gegen 17.50 Uhr Samstagabend kam es auf einem Balkon eines Veranstaltungshauses in der Friedrichstraße in Mitte zu einem Brand. Die alarmierte Feuerwehr löschte den Brand an der Balkontür. Ein technischer Defekt kann ausgeschlossen werden.

Gegen 23.50 Uhr wurden Personen in der Prinzenallee in Gesundbrunnen auf eine 41-Jährige aufmerksam, die aus dem Fenster einer Wohnung im dritten Stock um Hilfe rief. Die Zeugen begaben sich daraufhin zu der betroffenen Wohnung, traten die Tür ein und brachten die Frau in Sicherheit. Anschließend löschten sie ein Feuer, das an der Wohnungstür ausgebrochen war. Derzeit wird von einer schweren Brandstiftung ausgegangen.

In der Arnimstraße in Alt-Hohenschönhausen bemerkten Passanten gegen 2.15 Uhr einen brennenden Pkw und alarmierten daraufhin Feuerwehr und Polizei. Die Brandbekämpfer löschten die Flammen, der "Hyundai" brannte jedoch vollständig aus. Derzeit wird von einer vorsätzlichen Brandstiftung ausgegangen.

In Reinickendorf geriet Sonntagfrüh ein Holzstapel in der Tiefgarage eines Hauses in der Klixstraße in Brand. Ein Mieter des Hauses bemerkte das Feuer gegen 3 Uhr 30 und alarmierte die Feuerwehr. Trotz der Löschmaßnahmen der alarmierten Brandbekämpfer trat das Feuer auf einen danebenstehenden "VW" über, der komplett ausbrannte.