Mitte

29-Jähriger nach Messer-Angriff notoperiert

Aus bisher ungeklärter Ursache kam es am Sonntagmorgen am U-Bahnhof Alexanderplatz in Mitte zu einer Auseinandersetzung, bei der ein 29-Jähriger durch Messerstiche in den Oberkörper schwer verletzt wurde. Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes der BVG hatten gegen 3.45 Uhr Polizei und Feuerwehr alarmiert, nachdem sie auf dem Zwischengeschoss des Bahnhofs lautes Geschrei vernommen und wenig später einen offenbar Verletzten auf dem Boden liegen gesehen hatten. Über ihm knieten zwei mit Messern bewaffnete Männer. Als sich die Zeugen näherten, flüchteten die Tatverdächtigen. Der Versuch die beiden festzuhalten misslang. Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr brachten den Schwerverletzten in ein Krankenhaus, wo er aufgrund einer Verletzung im Bauchbereich notoperiert werden musste. Polizeibeamte nahmen wenig später in der Nähe des Bahnhofs einen 26-Jährigen fest, auf den die Täterbeschreibung passte. Ein zweiter Tatverdächtiger konnte bisher nicht namenhaft gemacht werden. Die Videoaufnahmen der BVG wurden gesichert und werden derzeit ausgewertet. Der Verletzte konnte sich bisher nicht zum Sachverhalt äußern.