Kleinmachnow

Elektrischer Defekt löst Brand mit einem Todesopfer aus

Der Brand mit einer Toten in Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) ist durch einen elektrischen Defekt ausgelöst worden. Dies haben die Ermittlungen der Polizei ergeben. Elektrokabel auf dem Dachboden seien vermutlich nicht der Norm entsprechend verlegt worden, teilte ein Polizeisprecher am Mittwoch mit. Ein Kurzschluss oder schmelzende Leitungen seien die Folge gewesen. Das Dachgeschoss war zu einem Wohnraum ausgebaut gewesen. In diesem Bereich ist das Feuer nach Behördenangaben ausgebrochen. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung gebe es nicht.

Bei dem Brand war am Montag eine Frau ums Leben gekommen – vermutlich die 54 Jahre alte Ehefrau des Hausbesitzers. Die Identität des Opfers soll zweifelsfrei durch eine Obduktion der Leiche geklärt werden. Der 60-jährige Hausbesitzer und seine Tochter (23) hatten von der Feuerwehr von dem Haus ferngehalten werden müssen, als sie nach der vermisste Ehefrau und Mutter suchten. Sie kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Mittlerweile haben sie laut Polizei die Klinik wieder verlassen. Da ihr Heim unbewohnbar ist, hat ihnen die Gemeinde eine Notunterkunft zur Verfügung gestellt.