Steglitz

Betrunkener Autofahrer beschädigt Pkw und flüchtet

Polizeibeamte des Abschnitts 25 stoppten in der Nacht zu Dienstag in Berlin-Steglitz einen 34-jährigen Autofahrer, der einen Verkehrsunfall in Westend verursacht hatte und anschließend geflüchtet war. Gegen 22.50 Uhr hatte das Auto im Messedamm einen neben ihm fahrenden Pkw berührt, so dass an diesem Kratzer entstanden. Statt anzuhalten, flüchtete der Mann mit seinem Wagen über die Autobahn BAB 100. Der 20-jährige Fahrer des beschädigten Autos folgte ihm, während sein 33-jähriger Beifahrer die Polizei alarmierte. Nachdem der 34-Jährige den Stadtring an der Ausfahrt Hohenzollerndamm wieder verlassen hatte, führte ihn seine rasante Fahrt, bei der er mehrere "rote" Ampeln missachtete und immer wieder mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fuhr, quer durch Wilmersdorf und Steglitz, bevor er in der Paulsenstraße von einem Einsatzwagen der Polizei gestoppt werden konnte. Der Fahrer des beschädigten Autos erschien kurz darauf ebenfalls am Ort. Weil sich der Unfallverursacher weigerte, sein Fahrzeug zu verlassen, zogen ihn die Polizisten an den Armen aus dem Fahrzeug. Im Fahrzeug saß ebenfalls die 28-jährige Ehefrau des Fluchtfahrers. Eine Atemalkoholmessung bei ihrem Mann ergab einen Wert von 1,1 Promille. Die Polizeibeamten nahmen den 34-Jährigen vorläufig fest und legten ihm die Handfessel an. Nach einer richterlich angeordneten Blutentnahme und der Beschlagnahme seines Führerscheins sowie seines Fahrzeuges konnte der Mann die Gefangenensammelstelle wieder verlassen und seinen Weg zu Fuß fortsetzen.