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Polizei greift randalierenden blutverschmierten Jungen auf

Passanten haben in der Nacht zu Donnerstag in Gesundbrunnen einen verletzten Jugendlichen gefunden und die Polizei alarmiert. Er hatte sowohl ein blutverschmiertes Gesicht als auch blutige Hände.

Als die Beamten gegen 1.40 Uhr an der Usedomer Straße eintrafen und den Verletzten ansprachen, reagierte der Junge sehr aggressiv, beleidigte die Polizisten und griff sie an. Versuche der Polizisten, auf ihn beruhigend einzuwirken, blieben erfolglos. Der 16-Jährige wurde daraufhin von einem Arzt in die psychische Abteilung eines Krankenhauses eingewiesen. Zu seinen Verletzungen wollte er keine Angaben machen.

Bei dem anschließenden Transport in einem Rettungswagen der Feuerwehr randalierte der alkoholisierte Jugendliche, bei dem später ein Atemalkoholwert von 0,73 Promille gemessen wurde, weiter.

Ersten Ermittlungen zufolge fügte sich der 16-Jährige in Suizidabsicht die nicht lebensbedrohlichen Verletzungen selbst zu. Der diensthabende Arzt hielt deswegen eine vorläufige stationäre Unterbringung in der psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses für notwendig, in die der Jugendliche anschließend eingeliefert wurde.

Bei dem Einsatz verletzte sich ein Polizeibeamter leicht an der Hüfte, setzte seinen Dienst jedoch fort.