Köpenick

Mann in Abschiebehaft verletzt sich selbst

Ein 31-jähriger Russe hat sich am Montagabend in einer Zelle des Berliner Abschiebegewahrsams in Köpenick möglicherweise in Selbsttötungs-Absicht verletzt. Nach Angaben der Polizei war der Mann zuvor wegen eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz vorläufig festgenommen und in Gewahrsam gebracht worden. Dort habe er sich gegen 20.15 Uhr oberflächliche Schnittverletzungen am Bauch und am linken Handgelenk zugefügt, heißt es. Die Verletzungen seien von zwei Polizeiangestellten entdeckt worden. Der 31-Jährige wurde daraufhin ärztlich untersucht und versorgt. Jedoch seien keine Gesundheitseinschränkung festgestellt worden. Auch eine Krankenhausbehandlung sei nicht erforderlich gewesen.