Spandau

Imbissanhänger mit verdorbenen Lebensmitteln entdeckt

Polizeibeamte haben am Mittwoch in Berlin-Spandau einen Imbissanhänger überprüft. Er wies erhebliche Hygienemängel auf.

Die Beamten stoppten gegen 18.40 Uhr den Fahrer wegen vermutlicher Überladung des Anhängers an der Moritzstraße. Bei der Überprüfung bestätigte sich der Verdacht. Die Polizisten entdeckten außerdem in dem mehr als 20 Prozent überladenen Anhänger 30 Kilogramm verdorbene Lebensmittel, darunter Sprossen, Nudeln und Hühnerteile, die bei 17 Grad plus ohne Kühlung und Stromversorgung dort gelagert wurden. In Zusammenarbeit mit dem Veterinäramt in Spandau wurden die Lebensmittel vernichtet.

Die Beamten entdeckten weiterhin ungesicherte Gasflaschen in dem Hänger, von denen ein deutlicher Gasgeruch aus ging.

Erste Ermittlungen ergaben, dass der 58-Jährige bereits Ende 2010 aufgrund eines ähnlichen Sachverhaltes bei der Polizei aufgefallen war. Neben der polizeilichen Ahndung der Verkehrsordnungswidrigkeiten, leitete das zuständige Veterinäramt gegen ihn ein Strafverfahren wegen wiederholter Verstöße gegen das Lebensmittelrecht ein.