Brandenburg

Drei Menschen sterben auf Brandenburgs Straßen

Auf Brandenburgs Straßen sind am Wochenende drei Menschen ums Leben gekommen. Während es in zwei Fällen nur noch wenige Fragen zum Unfallhergang gibt, steht die Polizei in Cottbus noch vor einem Rätsel. Dort ist ein 25-Jähriger am Montagmorgen von einer Straßenbahn überrollt worden. Laut Polizei lag der Mann im Gleisbett. Ob er möglicherweise gestürzt ist oder angetrunken war, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. „Bislang haben wir aber keine Hinweise für einen Suizid“, sagte ein Sprecher.

Insgesamt ereigneten sich von Samstag bis Montagnachmittag 423 Unfälle. Dabei wurden 86 Menschen verletzt. Nach einigen Staus am nördlichen Berliner Ring zum Beginn des langen Wochenende und der Herbstferien war es laut Polizei relativ ruhig auf Brandenburgs Straßen.

Für einen 24 Jahre alten Motorradfahrer endete der Wochenendausflug tödlich: Der Mann war am Sonntag auf der Bundesstraße 189 zwischen Kuhbier und Groß-Pankow (Prignitz) in einer langgezogenen Kurve frontal mit einem Auto zusammengestoßen. Wie die Polizei am Montag mitteilte, starb der schwer verletzte Biker später in einer Klinik.

Bei einem Unfall auf der B1 im Bereich Rüdersdorf bei Berlin (Landkreis Märkisch-Oderland) ist am Sonntag ein 64-Jähriger ums Leben gekommen. Er saß in einem Auto, dessen Fahrer an einer Kreuzung einem Traktor die Vorfahrt nahm. Bei dem Zusammenstoß wurden auch der Autofahrer und drei weitere Insassen verletzt. Der Traktorfahrer blieb hingegen unverletzt.

Glück hatte ein Motorradfahrer am Samstagabend in Heinersdorf bei Schwedt (Uckermark): Weil ihm ein Greifvogel bei voller Fahrt vor die Brust flog, stürzte der 28-Jährige. Der Mann erlitt zahlreiche Schürfwunden, kam ansonsten aber glimpflich davon. Anders der Raubvogel: Das Tier starb bei dem Zusammenstoß.