Moabit

Mutmaßlicher Räuber stellt sich neun Monate nach Tat

Ein mutmaßlicher Räuber hat sich am Donnerstag im Beisein seines Anwalts beim Amtsgericht Tiergarten in Moabit gestellt. Dem 18-Jährigen wird vorgeworfen, am 29. Januar 2011 am U-Bahnhof Wittenau in Berlin-Reinickendorf mit einem Komplizen einen Mann mit einem Messer bedroht und Geld gefordert zu haben. Anschließend zwangen die Täter nach Angaben der Polizei vom Freitag ihr Opfer, Geld von seinem Bankkonto abzuheben. Die Polizei hatte mit Bildern aus einer Überwachungskamera und Fahndungsplakaten nach den Tätern gesucht. Einer der mutmaßlichen Täter hatte diesen Fahndungsdruck nun offenbar nicht mehr ausgehalten. Er erhielt einen Haftbefehl mit Haftverschonung und muss sich nun regelmäßig bei der Polizei melden. In letzter Zeit war es in Berliner U-Bahnhöfen häufiger zu gewalttätigen Übergriffen gekommen