Brandenburg

Spreewaldkahn mit 16 Fahrgästen gesunken – Keine Verletzten

Bei einem Schiffsunfall auf der Spree bei Lübben (Dahme-Spreewald) ist am Sonntag ein Kahn mit 16 Personen gesunken. Vermutlich sei er durch die Wellen eines entgegenkommenden, zu schnell fahrenden Kahns zum Kentern gebracht worden, teilte die Polizei am Montag mit. Dort waren drei Menschen an Bord. Beide Kähne fuhren mit Motorantrieb. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt, alle Insassen des gekenterten Bootes konnten sich selbst ans Ufer retten. Die Spree ist laut Polizeiangaben an dieser Stelle zwischen 1,50 und drei Meter tief.

Der Unfallverursacher half noch, den gesunkenen Kahn zu bergen. Dann konnte die Reisegruppe – größtenteils Touristen aus Dresden und Berlin – ihre Fahrt bis zum Zielhafen Ragow (Oberspree-Lausitz) fortsetzen. Der Gesamtschaden soll sich auf rund 10 000 Euro belaufen. Die Fahrgäste verloren teilweise persönliche Papiere, Taschen und Uhren.

Die zuständige Kriminalpolizei in Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) ermittelt in dem Fall. Derweil kündigte die Wasserschutzpolizei schärfere Kontrollen im Spreewald an. Auf bestimmten Abschnitten der Spree ist Motorenbetrieb erlaubt und notwendig, es besteht jedoch eine Geschwindigkeitsbegrenzung von sechs Stundenkilometern.