Charlottenburg

Tollwut-Gefahr durch tote Fledermaus - Finder sollen sich melden

Eine am Lietzensee verendete Fledermaus war wahrscheinlich an Tollwut erkrankt. Das teilte am Montag die Berliner Gesundheitsverwaltung mit. Es bestehe die Gefahr, dass sich Menschen, die die Fledermaus retten wollten, mit Tollwut infiziert haben könnten.

Das verletzte Tier war am vergangenen Sonnabend von Passanten entdeckt worden, die helfen wollten. Nun warnte die Verwaltung die Tierfreunde.

Die Krankheit kann beim Menschen tödlich verlaufen, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt wird. Daher müsse möglichst schnell nach Kontakt mit tollwutverdächtigen Tieren mit Schutzimpfungen begonnen werden.

Die Spaziergänger, die am vergangenen Sonnabend am Lietzensee in der Nähe der Skulptur von Volkmar Haase die Fledermaus berührt haben, wurden gebeten, sich in der Impfstelle des Tropeninstituts (Tollwutambulanz), Spandauer Damm 130, in der Zeit von 8 bis 14 Uhr zu melden.