Fürstenwalde

Ausgeraubter Laster - Keine giftigen Stoffe entdeckt

Die Behörden geben Entwarnung: Die in einem ausgeraubten Lastwagen an der Autobahn 12 entdeckte weiße Substanz ist nicht giftig. Das hätten Experten des Landeskriminalamtes herausgefunden, teilte die Polizei in Fürstenwalde am Mittwoch mit. Bei dem Stoff handele es sich möglicherweise um Ladungsrückstände.

Unbekannte hatten am Dienstag aus dem mit mehreren Tonnen Zigaretten bestückten Lastwagen auf dem Rastplatz Briesenluch (Oder-Spree) einen großen Teil der Ladung gestohlen. Weil einige der alarmierten Polizeibeamten Kopfschmerzen bekamen, war unklar, was es mit der weißen Substanz auf sich hatte. Laut Polizei ist es ein Gemisch aus Kalziumkarbonat und Kaliumsulfat.

Der Fahrer des Lastwagens hatte angegeben, möglicherweise betäubt worden zu sein. Er war mit einem Hubschrauber ins Klinikum Bad Saarow geflogen worden. Am Mittwoch teilte die Polizei dann mit, dass es keine Hinweise auf eine Betäubung gebe. Dass sich der Mann schlecht gefühlt habe, sei auf einen Schock zurückzuführen.

( dpa/mim )