Zehlendorf

Raser rammt Transporter auf der Avus und flüchtet

Nachdem er Mittwoch früh auf der Stadtautobahn in Nikolassee einen Verkehrsunfall verursacht hatte, ist der Verursacher geflüchtet. Die bisherigen Ermittlungen lassen vermuten, dass der Sohn des Fahrzeugbesitzers mit dem Wagen unterwegs war.

Eine 48-Jährige war gegen 3 Uhr mit ihrem "VW T4" auf der Avus in Richtung Potsdam unterwegs, als sie kurz vor der Anschlussstelle Spanische Allee plötzlich einen Stoß verspürte, sich mit dem Kleinbus um die eigene Achse drehte und entgegengesetzt der Fahrtrichtung an der linken Leitplanke zum Stehen kam. Die Autofahrerin sowie ihre 28 Jahre alte Begleiterin kamen mit einem Schock in ein Krankenhaus.

Während der Unfallaufnahme, bei der ein 51-jähriger Lkw-Fahrer, der hinter dem Kleinbus gefahren war, angab, dass auch er kurz vor dem Unfall von dem deutlich zu schnell fahrenden Fluchtwagen überholt worden war, erfuhren die Polizisten, dass etwa einen halben Kilometer weiter ein leer stehendes beschädigtes Fahrzeug auf der Autobahn aufgefunden wurde.

Die erste Inspektion des verlassenen "Saab" wies Unfallspuren auf, die mit dem beschädigten "VW T4" in Verbindung gebracht werden konnten. Als der Besitzer des Fahrzeuges aufgesucht wurde, teilte dieser mit, dass sein 22-jähriger Sohn mit dem Auto unterwegs sei. Dessen Handy wurde auch im Wagen gefunden.

Die Ermittlungen des Verkehrsunfalldienstes der Polizei dauern an.

( BMO )