Hellersdorf

Party wegen Lärm augelöst - Gastgeber hatte 1,9 Promille

Polizisten in Hellersdorf mussten in Samstagnacht eine Feier auflösen, weil die Gastgeber und Gäste der Aufforderung nach Ruhe nicht nachgekommen waren. Ein Anwohner der Schönburger Straße hatte gegen 1 Uhr die Polizei alarmiert, weil aus einer Wohnung in der vierten Etage Lärm in Form von lauten Gesprächen und Gelächter drang. Die Polizisten forderten daraufhin die 44-jährige Wohnungsinhaberin auf, den Lärmpegel zu senken, was die uneinsichtige, alkoholisierte Frau jedoch auf eine äußerst aggressive Art verneinte. Die Beamten forderten daraufhin zwei weitere Kollegen zur Unterstützung an und gaben nun bekannt, dass die Party beendet sei und sie den Gästen Platzverweise erteilten. Während sich die nahezu ausnahmslos alkoholisierten Gäste nur zögerlich entfernten, kam es durch die 44-Jährige, ihren 43-jährigen Ehemann sowie einen 44-jährigen Gast fortwährend zu Beleidigungen gegenüber den Polizisten. Der 44-Jährigen mussten vorübergehend die Handfesseln angelegt werden, da sie nicht nur herumschrie, sondern auch mehrfach eine Polizeibeamtin bedrängte. Der 44-jährige Gast weigerte sich zunächst, seinen Personalausweis auszuhändigen und schlug einem Polizeibeamten mit dem Ellenbogen gegen den Oberkörper. Als dieser ihn daraufhin versuchte festzuhalten, fielen beide gemeinsam zu Boden. Der betrunkene Randalierer zog sich hierbei eine Beule am Kopf zu, der Polizist eine Schürfwunde am Knie. Sowohl der Randalierer als auch der 43-jährige Gastgeber hatten über 1,9 Promille in der Atemluft. Die durchgängig aggressive 44-Jährige weigerte sich, einen Atemalkoholtest durchzuführen. Eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Lärms sowie Strafermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sind das Ergebnis der "feucht-fröhlichen" Feier.