Brandenburg

Polizei rätselt über Verbleib von Toilettentüren

Die in der Nacht vom Montag auf Autobahnrastplätzen der A10 und A12 gestohlenen Toilettentüren bleiben vorerst verschwunden. Unbekannte hatten in der vergangenen Woche zunächst drei Türen entfernt – als Test, vermutet die Polizei. Inzwischen sind insgesamt 18 Edelstahltüren im Wert von je 5000 Euro entwendet worden. Unklar ist der Hintergrund der Aktion. Buntmetalldiebe sind laut Polizeiangaben als Täter unwahrscheinlich: Der Metallwert der Türen sei sehr gering. Es wird spekuliert, dass sie in einem Gewerbebetrieb wieder eingesetzt worden sein könnten.

Die sanitären Anlagen der vier betroffenen Rastplätze mussten vorerst geschlossen und provisorisch durch Toilettenhäuschen ersetzt werden. Um weiteren Diebstählen vorzubeugen sind als Ersatz Holzanfertigungen vorgesehen. Die Polizei hofft nun, die Täter auf frischer Tat zu ertappen. Streifenwagen sind um die Rastplätze Brandenburgs im Einsatz. Die Kosten für den entstanden Schaden in Höhe von insgesamt 110 000 Euro gehen zu Lasten der Steuerzahler.

( dpa/toto )