Köpenick

Selbstmordversuch in der Abschiebehaft

Ein 23-jähriger hat am Freitagabend versucht, sich im Abschiebegefängnis in Berlin-Köpenick das Leben zu nehmen. Wie die Polizei mitteilte, legte sich der aus der Türkei stammende Mann gegen 19.00 Uhr in einem Waschraum eine Mullbinde um den Hals und wollte sich damit am Türrahmen strangulieren. Weitere Insassen verhinderten den Selbstmord. Der Mann musste in einem Krankenhaus versorgt werden, befindet sich mittlerweile aber wieder im sogenannten Abschiebegewahrsam und steht unter ständiger Beobachtung. Zu den Gründen und dem geplanten Zeitpunkt für die Abschiebung in die Türkei konnte eine Polizeisprecherin am Samstag keine Angaben machen.