Berlin

Jeder siebte Motorradfahrer erhält Anzeige

Fast jeder siebte Motorradfahrer in Berlin erhält nach Verkehrskontrollen auf der Straße eine Anzeige. Alleine in der vergangenen Woche hatte die Polizei über mehrere Tage knapp 4900 Kontrollen in der gesamten Stadt vorgenommen und danach 655 Anzeigen erstattet, teilte die Polizei am Dienstag mit. Etwa ein Drittel aller Motorradfahrer sei zu schnell gefahren. Einige fuhren mit Alkohol am Steuer oder hatten gar keine Fahrerlaubnis. Weil sie gegen die Verkehrsregeln verstießen, bekamen sie Anzeigen.

In Berlin hat es im vergangenen Jahr mehr als 2000 Motorradunfälle gegeben. Dabei sind neun Menschen ums Leben gekommen. Zu den Hauptursachen bei Motorradunfällen zählt auch, dass Fahrer oftmals nicht genügend Sicherheitsabstand zu anderen Fahrzeugen einhalten. Bereits im Jahr zuvor hat die Polizei bei Verkehrskontrollen Tausende Motorradfährer angehalten und überprüft.