Berlin

Bei drei schweren Unfällen werden mehrere Menschen verletzt

Zu mehreren Verkehrsunfällen mit schwerverletzten Unfallbeteiligten kam es am Sonnabend und in der Nacht zu Sonntag.

In Oberschöneweide hielt ein 60-Jähriger gegen 14 Uhr bei Rot an der Kreuzung Edisonstraße /Griechische Allee/ Siemensstraße, um in die Edisonstraße abzubiegen. Plötzlich sagte er seiner neben ihm sitzenden Ehefrau, dass ihm übel sei. Daraufhin stieg die 61-Jährige aus dem Auto, um ihren Mann am Steuer abzulösen. In diesem Moment fuhr der 60-Jährige plötzlich geradeaus über die Kreuzung auf den Griechischen Platz, prallte mit hoher Geschwindigkeit gegen ein Verkehrszeichen und anschließend gegen einen Baum. Danach fuhr er weiter quer über den Platz und stieß dort gegen ein geparktes Auto. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der parkende Wagen gegen einen Baum und eine Straßenlaterne gedrückt. Die alarmierten Rettungskräfte der Feuerwehr brachten den 60-Jährigen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Weitere Personen wurden nicht verletzt.

Gegen 18.30 Uhr fuhr ein 66-Jähriger auf der Potsdamer Straße in Zehlendorf mit seinem Golf auf einen bei Rot vor der Kreuzung Potsdamer Straße Ecke Busseallee wartenden Wagen auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieses Auto gegen einen davor stehenden BMW und dieser wiederum gegen den vor ihm stehenden Suzuki geschoben. Sowohl der 66-Jährige als auch seine gleichaltrige Beifahrerin erlitten Verletzungen, die stationär in einem Krankenhaus behandelt werden müssen. Eine 70-Jährige, die als Beifahrerin in einem der Autos gesessen hatte, wurde nach ambulanter Behandlung wieder aus dem Krankenhaus entlassen.

Auf der A100 zwischen Funkturm und Anschlussstelle Kaiserdamm geriet in der vergangenen Nacht eine 21-Jährige mit ihrem Auto auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern. Gegen 23.40 Uhr drehte sich das Fahrzeug der jungen Frau erst um die eigene Achse, prallte dann gegen die rechte Leitplanke und kippte anschließend auf die linke Fahrzeugseite. Zeugen beobachteten den Unfall und alarmierten daraufhin Feuerwehr und Polizei.