Neukölln

Hubschrauber-Crew entdeckt Giftbrühe im Teltow-Kanal

Der Besatzung eines Polizeihubschraubers ist am Donnerstag während eines Überwachungsfluges in Höhe Tempelhofer Weg auf der Wasseroberfläche des Teltowkanals eine grün-gelbliche Substanz aufgefallen. Die Wasserschutzpolizei sicherte daraufhin gegen 12 Uhr Wasserproben einer großflächig aus einem Auslaufwerk ausgetretenen, stark nach Ammoniak riechenden Flüssigkeit.

Kriminalbeamte, Mitarbeiter der Berliner Wasserbetriebe sowie der Umweltbehörde übernahmen die Ermittlungsarbeit vor Ort.

Nach dem die Beamten die Kanalisation über 800 Meter kontrolliert hatten gelang es, den Verursacher festzustellen. Eine Firma an der Cafeastraße in Britz hatte bei Wartungsarbeiten an einer Ammoniakanlage nach bisherigen Erkenntnissen vorsätzlich verdünntes Kühlmittel in die Kanalisation geleitet. Strafermittlungsverfahren wegen Gewässerverunreinigung und unerlaubten Umgangs mit gefährlichen Abfällen wurde eingeleitet.