Mitte

Dachgeschoss ausgebrannt - Mieter verletzt in Klinik

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Der Dachstuhl eines Hauses in Berlin-Mitte ist am Donnerstag in Brand geraten. Nach Angaben der Feuerwehr breitete sich das Feuer auf einer Fläche von etwa 200 Quadratmetern aus. Dadurch wurde auch eine Dachgeschosswohnung teilweise zerstört. Ein Bewohner musste mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden.

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In Mitte ist am Donnerstagabend aus bislang ungeklärter Ursache eine Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in Brand geraten. Die Feuerwehr wurde um 19.37 Uhr von Anwohnern alarmiert. Als kurz darauf die ersten zwei von später vier Löschzügen mit zwei Drehleiterwagen am Brandort in der Swinemünder Straße 132 eintrafen, wurde ein Mann von den Einsatzkräften schwer verletzt in seiner Wohnung aufgefunden. Nach Angaben von Feuerwehrsprecher Wolfgang Rowenhagen handelt es sich vermutlich um den Wohnungsmieter, der in ein Krankenhaus gebracht wurde. Das Feuer griff trotz der Löscharbeiten auf die gesamte 200 Quadratmeter große Dachetage des fünfgeschossigen Wohnhauses über. Über der Stadt stand eine große, schwarze Rauchsäule.

Die übrigen Bewohner des Hauses und der beiden angrenzenden Häuser blieben unverletzt. Die Mehrzahl der Mieter konnte sich selbst in Sicherheit bringen, die übrigen wurden von Feuerwehrleuten ins Freie geleitet. Etwa 40 Einsatzkräfte konnten eine Ausbreitung des Brandes auf die unteren Etagen und die benachbarten Häuser verhindern. Die Dachgeschosswohnung mit großer Terrasse brannte jedoch komplett aus. Sie war erst vor rund zwei Jahren fertiggestellt worden. Nach etwas mehr als einer Stunde hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle.

Nach Angaben der Polizei mussten Beamte zahlreiche Schaulustige vom Brandort verweisen, weil die Gefahr bestand, dass sie die Einsatzkräfte behindern. Die Swinemünder Straße blieb bis zum Ende des Feuerwehreinsatzes in den späten Abendstunden vom Zionskirchplatz bis zur Granseestraße gesperrt.