Reinickendorf

21-Jähriger auf U-Bahnhof krankenhausreif geprügelt

In Berlin-Reinickendorf ist am Montagabend ein 21-Jähriger von mehreren Personen verprügelt worden. Der Vorfall ereignete sich gegen 18.50 Uhr in der Vorhalle des U-Bahnhofs Holzhauser Straße. Der junge Mann musste wegen seiner Verletzungen in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden.

Dem 21 Jahre alten Usbeken war die Gruppe bereits im Bus aufgefallen. Nach Informationen von Morgenpost Online soll er sie aus dem Märkischen Viertel kennen. Bei der Gruppe soll es sich um Jugendliche zwischen 17 und 20 Jahren handeln, die wie ihr Opfer im Märkischen Viertel leben. Da er offenbar einem Streit aus dem Weg gehen wollte, ging der Mann ins Oberdeck des Doppeldeckerbusses. Als er an der U-Bahn-Station Holzhauser Straße ausstieg, folgten ihm die Jugendlichen. Offenbar warteten sie eine günstige Gelegenheit ab, um ihr Opfer unbemerkt anzugreifen. Dem jungen Mann zufolge wurde er von sechs bis acht Personen attackiert. Unvermittelt hätten sie ihn von hinten angegriffen und mit einem Teleskopschlagstock und Quarzsandhandschuhen auf ihn eingeschlagen. Nachdem das Opfer durch die heftigen Schläge zu Boden sackte, flüchteten die Täter. Die Polizei konnte die Täter in der näheren Umgebung nicht stellen. Die Ermittlungen laufen. Nach der Behandlung seiner Verletzungen konnte das Opfer das Krankenhaus verlassen.