Berlin

Feuerwehr muss gleich mehrere Brände löschen

Die Polizei hat am Freitagabend und in der Nacht zu Sonnabend Sachschäden nach Feuern in unterschiedlichen Stadtteilen festgestellt. Bei zwei Bränden wurde jeweils ein Mensch verletzt. In allen geschilderten Fällen haben die zuständigen Brandkommissariate des Landeskriminalamtes die Ermittlungen übernommen.

In einem Schöneberger Wohnhaus brannte gegen 19 Uhr ein von einem 46-Jährigen bewohntes Zimmer komplett aus. Als Brandursache kann ein technischer Defekt nicht ausgeschlossen werden. Der Bewohner erlitt Brandverletzungen an beiden Händen, die ambulant im Krankenhaus behandelt wurden.

Selbstständig löschten Bewohner eines Hauses in der Turmfalkenstraße in Reinickendorf um 22 Uhr die vor der Tür in den Keller in Brand gesetzte Fußmatte bevor die Feuerwehr eintraf. Es wurde niemand verletzt.

Unachtsamer Umgang mit heißen Abfällen führte in der Nacht zum Ausbruch eines Feuers in Friedrichshain. Ein Bewohner in einer Vierer-Wohngemeinschaft in der Dossestraße hatte um 23 Uhr den Inhalt seines Aschenbechers in einen Papierkorb entleert und danach ein Bad genommen. Die Mitbewohner bemerkten kurz darauf das lichterloh brennende Inventar und alarmierten die Feuerwehr, die die Flammen löschen konnte. Der mutmaßliche Brandverursacher musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden. Andere Bewohner kamen nicht zu Schaden.

In einem Weddinger Mehrfamilienhaus bemerkte ein Mieter gegen 23 Uhr einen im Erdgeschoss brennenden Müllkorb. Erste Löschversuche scheiterten zunächst, so dass die Feuerwehr das Kleinfeuer erfolgreich bekämpfte. Alle Bewohner blieben unverletzt.

Brennendes Papier in einem Mülleimer führte gegen 2.35 Uhr zu einem Einsatz am Wilmersdorfer Bundesplatz. Ein Zeuge hatte mehrere Personen beobachtet, die mit brennenden Papierschnipseln und Feuerwerkskörpern eine Recyclingtonne in Brand gesetzt hatten und danach geflüchtet waren.

Ein Übergreifen der Flammen auf das in unmittelbarer Nähe stehende Wohnhaus konnte erfolgreich verhindert werden.