Spandau

Flüchtender Räuber springt in Spandauer See

Ein kurzzeitig im Spandauer See "untergetauchter" Räuber ist Dienstagvormittag von Polizeibeamten festgenommen worden. Zuvor hatte er innerhalb von nur einer Viertelstunde mit drei Überfällen Hakenfelde unsicher gemacht.

Zunächst hatte der 23-Jährige gegen 10.45 Uhr mit einem Messer eine 46-jahrige Angestellte in einem Friseurgeschäft bedroht und sich dort selbst an der Kasse bedient. Die anschließende Flucht unterbrach er aber bereits vor einem nahegelegen Zeitungskiosk wieder.

Hier verlangte er gegen 10.55 Uhr von der 57-jährigen Inhaberin die Herausgabe des Geldes und verlieh der Forderung erneut mittels Messer Nachdruck. Als der Ehemann der Frau dazukam und ihn aufforderte, den Kiosk zu verlassen, flüchtete der junge Mann ohne Beute.

Bei der weiteren Flucht in Richtung Havelspitze passierte er gegen 11 Uhr eine Bushaltestelle. Einer hier wartenden 47-Jährigen entriss er dabei die Handtasche. Bei seiner weiteren Flucht sprang der 23-Jährige schließlich in den Spandauer See- Zeugen hatten den Sprung beobachtet und mittlerweile die Polizei alarmiert. Als der Räuber das Wasser wieder verlassen wollte, konnte er von den Polizeibeamten festgenommen werden.

Das Messer und die zum Teil versteckte Beute konnte unter Mitwirkung des zumindest teilweise geständigen Täters sichergestellt werden.