Charlottenburg

Familie betreibt Kokainhandel in Kleingartenkolonie

Einen florierenden Drogenhandel hat eine Berliner Familie in ihrer Laube in einer Charlottenburger Kleingartenkolonie betrieben. Die Polizei nahm den 61-jährigen Vater sowie dessen 20 und 21 Jahre alten Söhne fest, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Bei einer Razzia am Dienstag fanden Polizisten in dem Gartenhaus rund 1000 verschließbare Plastikkolben für Kokainportionen, davon waren mehr als 20 bereits gefüllt.

Bei dem Vater handelt es sich den Angaben zufolge um einen polizeibekannten Drogenhändler. Er betrieb nach bisherigen Erkenntnissen von der Laube aus einen Handel mit Kokain. Seine Söhne belieferten Kunden in der ganzen Stadt. Dafür nutzten sie verschiedene Fahrzeuge. Als weitere Auslieferer identifizierten die Ermittler sechs Männer im Alter von 20 bis 24 Jahren.

In einem der insgesamt drei Lieferfahrzeuge fanden die Beamten hinter der Türverkleidung 25 verborgene Kokainkolben. Bei Wohnungsdurchsuchungen wurden mehr als 100 Gramm Marihuana entdeckt. Die drei Männer sollten am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt werden.