Charlottenburg

Überfall scheitert an Nervosität der Beteiligten

In Berlin-Charlottenburg ist ein Raubüberfall auf ein Lebensmittelgeschäft aufgrund der Nervosität der Beteiligten gescheitert. Weder die Angestellte, noch die bewaffneten Täter waren in der Lage, die Kasse zu öffnen. Die zwei maskierten Männer betraten am Sonnabend gegen 22 Uhr die Kaisers-Filiale an der Danckelmannstraße. Die mit einem Messer, dessen Klinge 20 bis 25 Zentimeter lang war, und einer Pistole bewaffneten Täter stürmten zu einer Kasse und bedrohten eine 21 Jahre alte Mitarbeiterin. Sie verlangten von der verängstigten Frau, sofort die Lade zu öffnen und Geld herauszugeben. Aber die Kassiererin war offenbar wegen der außergewöhnlichen Situation so aufgeregt, dass sie die Kasse nicht mehr aufbekam. Also legten die Räuber selbst Hand an. Doch auch das Rütteln und Tippen der Maskierten half nichts – die Lade der Kasse blieb verschlossen. So blieb den Tätern nichts anderes übrig, als ohne Beute zu flüchten.

Mehr Erfolg hatten zwei bislang unbekannte Tankstellenräuber am Tempelhofer Weg in Britz. Am Sonnabend hörte eine 26 Jahre alte Angestellte gegen 4Uhr verdächtige Geräusche aus den hinteren Räumen. Plötzlich stand ein bewaffneter Mann vor ihr und fesselte sie. Ein zweiter Täter entwendete Geld und Zigaretten, bevor das Duo flüchtete. 45 Minuten später fand ein Kunde die gefesselte Mitarbeiterin und rief die Polizei.