Lichtenberg

Ausländerfeindliche Parolen gesprüht

Zweimal wurde die Polizei am Freitag zu großflächigen Sachbeschädigungen in Berlin-Lichtenberg gerufen.

Gegen 7.45 Uhr alarmierte ein Zeuge die Beamten zu einer Schule an der Rathausstraße, wo Unbekannte mit dunkler Farbe ausländerfeindliche Ausweisungsaufforderungen auf eine Beetbegrenzung in einer Ausdehnung von neun Metern gesprüht hatten.

Um 8.30 Uhr rief eine Zeugin die Polizei an die Rathaus- Ecke Rudolf-Reusch-Straße, weil sie in einer Ausdehnung von etwa drei Metern ebenfalls ausländerfeindliche Parolen an einem Bauwagen in der dortigen Parkanlage entdeckt hatte.

In beiden Fällen ist eine politische Tatmotivation in Betracht zu ziehen. Der Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

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