Brandenburg

19-Jähriger wird in Erdloch verschüttet und erstickt

In einem Waldstück in Eberswalde (Barnim) ist ein 19-Jähriger ums Leben gekommen. Der junge Mann erstickte in einem Erdloch.

Wie der Lagedienst des Polizeipräsidiums in Frankfurt (Oder) mitteilte, kam es am Freitagnachmittag gegen 14.25 Uhr zu dem folgenschweren Unfall. Der 19 Jahre alte Heranwachsende war mit zwei Freunden im Alter von 18 und 19 Jahren an der Cottbuser Straße in einem Waldstück unterwegs. Mit Schaufeln buddelten sich die Jugendlichen ein etwa drei Meter tiefes Loch. Gerade als der 19-Jährige in das frisch ausgehobene Erdloch hineingeklettert war, gaben plötzlich die Seitenwände nach und kubikmeterweise Sand begrub den jungen Mann unter sich. Seine Freunde riefen umgehend Polizei und Feuerwehr. Doch die Rettung des 19-Jährigen gestaltete sich schwierig, weil die Feuerwehrleute dem Verschütteten mit der vorhandenen Ausrüstung nicht helfen konnten. Also musste ein Bagger bestellt werden, der das Loch vorsichtig aushob. Wie die Polizei mitteilte konnte der Verunglückte erst gegen 17 Uhr aus dem Erdloch geborgen werden.

Die Freunde des Toten werden jetzt psychologisch betreut. Warum die drei Heranwachsenden das Loch ausgehoben haben ist noch unklar. Bei der Vernehmung durch die Polizei gaben sie an, dass sie sich eine Erdhöhle bauen wollten.