Neukölln

Polizei stoppt bei Lkw-Kontrollen "rollende Bombe"

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Die Berliner Polizei hat in Neukölln einen Kleintransporter mit explosiver Ladung aus dem Verkehr gezogen. Der Fahrer habe völlig ungesichert elf volle Gasflaschen auf seiner Ladefläche transportiert, teilte die Polizei am Freitag mit. Der Lieferwagen sei eine „rollende Bombe“ gewesen.

Der spektakuläre Fall war nur die Spitze des Eisbergs: An fast jedem dritten Lastwagen hatte die Polizei am Donnerstag etwas zu beanstanden. Insgesamt wurden knapp 300 Lkw und einige Reisebusse überprüft.

Die Polizisten erwischten einen Lkw-Fahrer, der drei große Öltanks mit 4000 Litern Motorenöl auf der Ladefläche beförderte. Die Behälter waren nicht gesichert, noch dazu entdeckten die Kontrolleure schwerwiegende Mängel am Fahrzeug.

Insgesamt waren 64 Laster technisch nicht in Ordnung, unter anderem wurden Mängel an den Bremsen und den Lenkungen gefunden. 13 Lkw waren in so schlechtem Zustand, dass sie nicht weiterfahren durften. Elf Gefahrguttransporter hatten Mängel, zwei durften nicht weiterfahren. 91 Lkw-Fahrer saßen zu lange am Lenkrad oder machten zu kurze Pausen. Die Aktion war ein Teil von europaweiten Kontrollen.