Brandenburg

Unbekannte stehlen Skulpturen und rauben Post aus

Skulpturen verschwinden von öffentlichen Plätzen, in der Hauptpost fehlt Geld, und im Lager des Dokumentationszentrums Alltagskultur der DDR waren Unbekannte am Werk. In Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) haben am Wochenende Diebe ihr Unwesen getrieben. Schon in der vergangenen Woche hatten Unbekannte eine Bronzeskulptur abmontiert. Ob es sich bei allen Vorfällen um dieselben Täter handelt, ist derzeit nicht bekannt.

Bei der ersten Skulptur, die abhanden kam, handelt es sich um ein Wildschwein. Am Samstag wurde nun gemeldet, dass die Plastik „Schimpansenkinder“ auf einem Rosenhügel abmontiert wurde, wie die Polizei am Montag in Fürstenwalde mitteilte. Der Schaden liegt bei rund 20.000 Euro – dieselbe Summe ist bereits wegen des fehlenden Wildschweins zu beklagen.

Auch in Wandlitz (Barnim) ist in der vergangenen Woche die Bronzestatue einer Frau und eines Mannes abhanden gekommen.

Am Sonntag war schließlich der Einbruch in das Lager des Dokumentationszentrums Alltagskultur der DDR gemeldet worden. Welche Beute die Diebe machten, sei noch unklar, berichtete die Polizei. Die Mitarbeiter des Zentrums prüften derzeit, was fehlt. Die Polizei nahm eine Strafanzeige auf und sicherte Spuren. Das Zentrum besitzt in seiner Sammlung nach eigenen Angaben etwa 150.000 Objekte, vor allem Schenkungen aus der Bevölkerung.

Mit einer nicht genannten Menge an Bargeld machten sich Diebe nach einem Einbruch in die Hauptpost aus dem Staub. Zuvor waren sie am Wochenende durch ein Fenster eingestiegen und hatten gewaltsam den Geldautomaten der Postbank geöffnet. Als sie die Geldkassetten entnahmen, wurde eine zur Sicherheit eingebaute „Farbbombe“ ausgelöst - was zur Folge hat, dass Haut und Kleidung der Täter rot eingefärbt wurden. Die Beute bestand mehrheitlich aus Zehn-Euro-Scheinen.