Mitte

Mann mit Äxten und Wodka in der Hand droht am Telefon

Ein Mann, der am Mittwoch mit zwei Äxten in den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs war, hat für einen Polizeieinsatz gesorgt. In den Morgenstunden gingen beim Notruf der Berliner Polizei mehrere Anrufe ein, in denen verschiedene Fahrgäste der S-Bahn angaben, dass sie einen Mann gesehen hatten, der zwei Äxte in den Händen hielt und in Telefongesprächen ankündigte, jemanden umbringen zu wollen. Nach den bisherigen Ermittlungen stieg der zwischen 20 und 23 Jahren beschriebene Mann am Bahnhof Pankow in die Stadtbahn und fuhr zur Station Gesundbrunnen, die er gegen 7.40 Uhr erreichte. Anschließend setzte der Unbekannte, der während seiner Telefonate des Öfteren aus einer Wodkaflasche trank, seinen Weg zum Nordbahnhof fort. Dort verließ er kurz vor 8 Uhr den Waggon, um dann mit dem Gegenzug in Richtung Hennigsdorf zu fahren. Der letzte Notruf ging von einem Busfahrer ein, der angab, dass der Mann am S-Bahnhof Heerstraße ausgestiegen sei und Richtung Preußenallee lief. Hier verliert sich die Spur des Unbekannten, der mit einer schwarzen Jacke, einer blauen Hose sowie einem schwarzen Basecape bekleidet war. Bislang wurden der Berliner Polizei, die nun wegen der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten ermittelt, keine strafrechtlich relevanten Vorfälle bekannt, die mit dem Mann im Zusammenhang stehen.