Staaken

Feuerwehr rettet 24 Menschen aus Hochhaus

Foto: Steffen Pletl

Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Heerstraße in Staaken sind sechs Menschen, darunter ein Säugling, mit Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht worden. Weitere 18 Bewohner konnten von der Feuerwehr unverletzt geborgen werden. Das Feuer war am Montag gegen 17.30 Uhr in einer Wohnung im fünften Stock des neungeschossigen Hauses ausgebrochen, Qualm und Ruß drangen auch in die darüber liegenden Stockwerke vor. Mehreren Geretteten wurden sogenannte Fluchthauben aufgesetzt, um sie durch das völlig verqualmte Treppenhaus ins Freie bringen zu können. Insgesamt waren knapp 100 Feuerwehrleute im Einsatz, die Heerstraße war im Bereich des Brandortes in beide Richtungen gesperrt. Die Brandursache ist noch unklar, die Polizei ermittelt.

Auch in der Nacht zuvor waren mehrere Wohnungen in Flammen aufgegangen. In Neukölln verursachte am frühen Montagmorgen gegen 6 Uhr ein implodierter Fernseher einen Wohnungsbrand, der sich bis ins Dachgeschoss des Hauses an der Jonasstraße ausbreitete. Während die Mieter – ein 52-jähriger Mann und eine 45-jährige Frau – sich selbst ins Freie retten konnten, brannte die Wohnung vollständig aus. Die Frau musste mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden. Am Abend zuvor war gegen 21 Uhr aus ungeklärter Ursache in einer Wohnung an der Großen Seestraße in Weißensee ein Feuer ausgebrochen, das sich ebenfalls rasch ausbreitete. Dabei wurde niemand verletzt.