Schöneberg

Überfall auf Juwelier misslingt - Täter flüchten

Zwei bislang unbekannte Männer mussten am Montag in Berlin-Schöneberg ihre Tatpläne denen ihrer wehrhaften Opfern anpassen. Gegen 10 Uhr drangen die beiden mit Pfefferspray und einem pistolenähnlichen Gegenstand bewaffneten Täter in ein Juweliergeschäft an der Potsdamer Straße ein. Dort verlangten sie vom 65 Jahre alten Geschäftsinhaber und dessen 32-jährigen Sohn die Herausgabe von Schmuck und Wertgegenständen. Das scheiterte jedoch an der entschiedenen Verweigerung und Gegenwehr der beiden Geschäftsleute.

Der 32-Jährige griff schließlich einen Täter an und entwaffnete ihn. Daraufhin traten die beiden Räuber den Rückzug an, da der Sohn des Juweliers nun nicht mehr von ihnen abließ. Selbst als ein Täter in ein vor dem Geschäft wartendes Auto flüchtete, attackierte der 32-Jährige ihn weiter, konnte aber den davonfahrenden Wagen nicht mehr stoppen. Ein 30 Jahre alter Zeuge an der Bülow- Ecke Potsdamer Straße hörte die lauten Rufe des Verfolgenden und merkte sich das Kennzeichen des verdächtigen Fahrzeuges. Der Komplize flüchtete zu Fuß. Die Ermittlungen wegen versuchter schwerer räuberischer Erpressung hat das fachlich zuständige Kommissariat beim Landeskriminalamt übernommen.

( BMO )