Obdachlosigkeit

Warum Zanders Weihnachtsessen diesmal ganz besonders wird

Frank Zander lädt wieder zum Weihnachtsessen für Obdachlose ein - zum 25. Mal! Zum Jubiläum sind ganz besondere Überraschungen geplant

Der Sänger Frank Zander serviert im Hotel Estrel beim traditionellen Weihnachtsessen für Obdachlose.

Der Sänger Frank Zander serviert im Hotel Estrel beim traditionellen Weihnachtsessen für Obdachlose.

Foto: dpa

Berlin. Geiger David Garrett, Schauspieler David Hasselhoff und DJ Ötzi grüßen Obdachlose: Bei der 25. Ausgabe der Weihnachtsfeier für Bedürftige von Sänger Frank Zander (77) in Berlin werden erstmals Videobotschaften von Promis gezeigt. Das sagte der Sohn des Sängers und Organisator der Feier, Marcus Zander.

Zur Veranstaltung am 20. Dezember würden wieder rund 3000 Gäste erwartet. Einen Auftritt auf der Bühne habe Liedermacher Reinhard Mey (76) angekündigt: "Das ist etwas ganz Besonderes", betonte Zander. Mey trete kaum noch auf.

Zum Einsatz vor Ort seien rund 150 prominenten Helfer und 250 weitere Ehrenamtliche eingeplant. Zu den bekannten Gesichtern, die im Neuköllner Hotel Estrel als Unterstützung erwartet werden, zählen unter anderem Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD), Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD), Brandenburgs Regierungschef Dietmar Woidke (SPD), zudem Moderatorin Carmen Nebel, Boxer Axel Schulz und Schauspielerin Simone Thomalla.

Promis servieren den Gästen die Gänsekeulen

Traditionell servieren die Promis den Gästen Gänsekeulen - oder auch eine vegetarische Alternative, wie es hieß. Vom 29. November an versteigere das Organisationsteam Gegenstände von Promis auf Ebay, so Zander. Darunter seien etwa eine Gitarre von Musiker Tim Bendzko, ein Arztkittel aus der TV-Serie "Bergdoktor" und ein Schild von Komiker Bully Herbig. Der Erlös soll der Feier zugute kommen. Auch Geld- und Sachspenden von Privatleuten und Firmen machen das Fest möglich.

Bedürftige und Obdachlose, die teilnehmen wollen, benötigen ein Einlassbändchen. Diese werden ab Mitte Dezember bei sozialen Einrichtungen in Berlin ausgegeben. Dabei muss die Bedürftigkeit etwa durch Vorlage eines Berlin-Passes nachgewiesen werden.