Jahresempfang

Empfang im KaDeWe: Wirtschaft feiert 30 Jahre Mauerfall

Die Unternehmensverbände haben zum Jahresempfang in das KaDeWe geladen. 600 Gäste waren dabei.

Stoßen auf die Wirtschaft an (v.l.): UVB-Hauptgeschäftsführer Christian Amsinck (l.), Staatsministerin Monika Grütters (CDU), Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) und UVB-Präsident und Frank Büchner.

Stoßen auf die Wirtschaft an (v.l.): UVB-Hauptgeschäftsführer Christian Amsinck (l.), Staatsministerin Monika Grütters (CDU), Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) und UVB-Präsident und Frank Büchner.

Foto: André Wagenzik

Die Wirtschaft in der Hauptstadtregion hat vor dem 30. Jahrestag des Mauerfalls dazu aufgerufen, das Zusammenwachsen zwischen Ost und West noch stärker zu würdigen. Berlin und Brandenburg seien eine der spannendsten Regionen Deutschlands, sagte der Präsident der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB), Frank Büchner, am Mittwoch auf dem traditionellen UVB-Bierabend im Kaufhaus des Westens.

„Wir sollten stolz auf das sein, was wir seit 1989 gemeinsam erreicht haben, statt das Trennende zu betonen“, so Büchner weiter. Wirtschaftlich gehe es vielen Menschen so gut wie noch nie, betonte er. Mutige Unternehmer und ihre Beschäftigten hätten nach dem Fall der Mauer zusammen die Soziale Marktwirtschaft aufgebaut, sagte Büchner.

Am Jahresempfang des Verbands nahmen unter anderem Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD), Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD), Staatsministerin Monika Grütters (CDU), Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne), Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) und der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland (SPD), teil.

Auch die Fraktionsvorsitzenden Burkard Dregger (CDU) und Raed Saleh (SPD) sowie der Leiter des Berliner BMW-Werks, Helmut Schramm, Wasserbetriebe-Chef Jörg Simon und Flughafen-Geschäftsführer Engelbert Lütke Daldrup waren unter den 600 Gästen. Der UVB-Jahresempfang gilt als eines der wichtigen gesellschaftlichen Ereignisse in der deutschen Hauptstadt. UVB-Präsident Büchner betonte, dass Berlin und Brandenburg künftig noch viel intensiver zusammenarbeiten sollten. Die Landesgrenze dürfe keine Hürde sein, erklärte er. „Ich bin mir sicher, dass wir in Sachen Produktivität und Innovationen noch vieles erreichen können, wenn auch die Rahmenbedingungen stimmen“, so Büchner mit Blick auf die neu gewählte Landesregierung in Brandenburg.

Mit Blick auf die neue Regierung in Brandenburg mahnte der UVB verstärkte Investitionen in die Infrastruktur und in die Digitalisierung an. Nur so könne es künftig besser gelingen, dass der wachsende Wohlstand überall im Land ankäme. Für Berlin wies Büchner auf die drohende wirtschaftliche Abschwächung und auf konjunkturelle Risiken hin. Das Land müsse deshalb alles vermeiden, was den Investitionsstandort belaste. Wegen des beschlossenen Mietendeckels seien allerdings viele Firmen eher verunsichert, so Büchner.