Panne

Wie peinlich: Fehler in Götz Georges Promi-Stern entdeckt

Götz George ist seit der Berlinale 2010 ein Stern am Potsdamer Platz gewidmet. Nun fiel auf: Die Ehrung hat einen peinlichen Makel.

Götz Georges Stern entstand 2010. Das Sterbedatum wurde nachgetragen – leider falsch.

Götz Georges Stern entstand 2010. Das Sterbedatum wurde nachgetragen – leider falsch.

Foto: Dagmar Dahmen / RR

Duisburg. In Duisburg ermittelte er einst als „Kommissar Schimanski“ im „Tatort“, doch Schauspieler Götz George ist natürlich weit über das Ruhrgebiet hinaus bekannt – und besitzt sogar einen Stern am Potsdamer Platz in Berlin. Nur leider gibt es da ein Problem: Das Sterbedatum ist falsch.

„Die Macher haben sich um zwei Jahre vertan“, stellte Dagmar Dahmen, Anbieterin der Schimanski-Touren in Duisburg, fest, als sie neulich auf den Spuren Georges in Berlin unterwegs war. 2018 steht auf dem Stern. „In diesem Jahr wäre Götz George 80 geworden, gestorben ist er bereits 2016.“ Nun will sich Dahmen dafür einsetzen, dass die Daten auf dem Stern korrigiert werden.

Ihr Ansprechpartner dafür ist das Grimme-Institut, das gemeinsam mit der Filmakademie die Prominenten für die Sterne aussucht. Der Boulevard ist angelehnt an den „Walk of Fame“ in den USA und soll deutschen Filmschaffenden ein Denkmal setzen. Er wurde 2010 im Rahmen der Berlinale angelegt.

Götz Georges Stern: Sterbedatum nachträglich falsch ergänzt

Zu den geehrten Personen gehören etwa Marlene Dietrich, Doris Dörrie, Klaus Doldinger, Hannelore Elsner oder Michael „Bully“ Herbig. Der Stern von Götz George wurde 2010 angelegt und das Sterbedatum, offenbar falsch, nachträglich ergänzt.

Dahmen war auf Einladung von Götz Georges Witwe in Berlin und nahm an einer Gala der Götz-George-Stiftung teil. „Die Stiftung unterstützt regelmäßig ältere Schauspieler, die manchmal am Existenzminimum leben“, erklärt die „Schimmi“-Begeisterte. Götz George ist gestorben

Bei einer Ausstellung, die im vergangenen Jahr im Hafenlager stattfand, hatte sie für die Stiftung gesammelt. Deshalb war sie nun auf der Party und feierte unter anderem mit Leander Haußmann, Jürgen Vogel und dem Tatort-Ermittler Klaus J. Behrendt.

(F.P.)

• Dieser Text ist zuerst auf waz.de erschienen.