Sommerfest

Wirtschaftsrat feiert mit Polit-Promis

Gesundheitsminister Spahn wirbt in seiner Rede für glaubwürdigere Debatten, Gastgeber Nikolaus Breuel für weniger Bürokratie.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU, l.) und Gastgeber Nikolaus Breuel, Landesvorsitzender des Wirtschaftsrats der CDU in Berlin-Brandenburg.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU, l.) und Gastgeber Nikolaus Breuel, Landesvorsitzender des Wirtschaftsrats der CDU in Berlin-Brandenburg.

Foto: Sergej Glanze / FUNKE Foto Service

Berlin. Der Landesverband des Wirtschaftsrats der CDU in Berlin-Brandenburg hat am Dienstagabend sein Sommerfest in der Orangerie im Schloss Charlottenburg gefeiert. Rund 300 Gäste folgten zunächst den Worten von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), der nicht nur über die Leistungsfähigkeit der Gesundheitswirtschaft sprach. Spahn betonte zudem, dass er das verloren gegangene Vertrauen in die Politik wiederherstellen wolle. Dazu sei es auch nötig, künftig bessere und glaubwürdigere Debatten zu führen. Wer das Bundesamt für Verfassungsschutz leite, sei wichtig. „Das muss allerdings in drei Tagen und nicht in drei Wochen entschieden sein“, sagte Spahn.

Mit Blick auf die Gesundheitswirtschaft sprach Spahn über die Impfpflicht, Verbesserungen in der Pflege und die elektronische Patientenakte. „Ich will, dass Innovation aus Deutschland kommen“, sagte er. Spahns Worten lauschten auch Berliner CDU-Politiker: Sowohl der Landesvorsitzende der Partei, Kai Wegner, als auch der Fraktionschef im Abgeordnetenhaus, Burkard Dregger, waren Gäste beim Sommerfest. Ebenfalls dabei waren Pfizer-Deutschlandchef Peter Albiez, Gräfin Isa von Hardenberg, und der frühere Berliner Wirtschaftssenator Wolfgang Branoner.

„Die häufig emotional geführten Debatten um die Zukunft des deutschen Gesundheitssystems dürfen nicht den Blick dafür verstellen, dass mehr staatliche Gängelungen und Bürokratie keine Lösung für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung sind“, sagte der Landesvorsitzende des Wirtschaftsrats, Nikolaus Breuel, vor der Rede von Spahn.