„Alles für den Ruhm“

So werden Sie selbst zum Prominenten

Maren Gilzer und Künstlermanager Clemens Trischler verraten in einem Buch Tipps und Tricks für angehende VIPs.

Maren Gilzer und Clemens Trischler mit ihrem Buch „Alles für den Ruhm“.

Maren Gilzer und Clemens Trischler mit ihrem Buch „Alles für den Ruhm“.

Foto: Markus Spitzauer

Berlin. Seit drei Jahren gehen Maren Gilzer, die ehemalige Sat.1-Buchstabenfee, und Clemens Trischler, der österreichische Künstlermanager und selbst ernannte It-Boy, gemeinsam durch ihr Promileben. Über Tipps und Tricks für angehende VIPs haben die beiden jetzt ein Buch geschrieben: „Alles für den Ruhm“. Das Versprechen ist groß – „Wie auch du es schaffen kannst, prominent zu werden.“ Enthalten sind Kapitel zum Umgang mit Presse und Social Media, das Für und Wider von Besetzungscouch und Schönheitsoperationen. Sowie Eigenpromotion bei völliger Talentfreiheit.

Beide wissen, wovon sie sprechen. Gilzer wurde in den 80er-Jahren als Model entdeckt und erlangte an der Seite von Peter Bond und Frederic Meisner im „Glücksrad“ große Bekanntheit. Nach ihrem Aus in der ARD-Serie „In aller Freundschaft“ erfand sich die heute 59-Jährige als Teilnehmerin des RTL-Dschungelcamps neu – und ist seitdem als gern gebuchter Partygast in der Öffentlichkeit präsent.

Trischler studierte Kommunikationswirtschaft an der Werbe Akademie in Wien und gründete anschließend seine Agentur für Künstlermanagement, Consulting und Celebrity Events. Dass es ihn selbst ins Rampenlicht drängt, verheimlicht der 27-Jährige nicht. Ganz im Gegenteil. Nach bewährtem Rezept lud Trischler erst Mariella Ahrens und dann Maren Gilzer als seine Begleitung zum Wiener Opernball ein. „Ich kann gar nichts, aber das ziemlich gut“, kokettiert Trischler gern.

Das Konzept ging auf. Trischler freut sich heute, nicht mehr nur als Plus Eins auf den deutschen Gästelisten zu stehen und auch Gilzer profitierte von der zusätzlichen Aufmerksamkeit. „Es gibt schlimmere Gerüchte, als dass man einen jungen Liebhaber hat“, sagt sie.

Geschenke und Einladungen zum Dank für die Mühen

Dennoch gibt es für beide klare Grenzen. Eine komplette Beziehung vortäuschen, das ginge dann doch zu weit. „Deals zwischen berühmten, vielleicht homosexuellen Männern und unbekannten Frauen, die eine Beziehung faken, gibt es sicher häufiger als wir denken“, sagt Gilzer. Verurteilungen sucht man bei dem Autorenpaar jedoch vergeblich. „Man muss sich selbst sehr genau hinterfragen, bis zu welchem Punkt man sich noch im Spiegel ansehen kann“, so Gilzer. Ein Leben ohne die Öffentlichkeit können sich die beiden nicht mehr vorstellen. Schließlich bekomme man jede Menge Geschenke und Einladungen.