Preisverleihung

“Jupiter“ für Florian David Fitz

Die Fernseh- und Filmtrophäe „Jupiter“ wurde am Mittwoch von den Zeitschriften „TV Spielfilm“ und „Cinema“ vergeben.

Florian David Fitz erhält eine der begehrten Trophäen.

Florian David Fitz erhält eine der begehrten Trophäen.

Foto: foto:Eventpress Golejewski / picture alliance

Hier führen die Zuschauer Regie. Insgesamt 547.000 Film- und Serienfans haben in diesem Jahr wieder ihre Stimme abgegeben, um ihre TV- und Kinolieblinge mit dem Jupiter Award zu ehren. Der größte deutsche Publikumspreis feierte dieses Jahr sein 40. Jubiläum und wurde am Mittwochabend wieder von TV Spielfilm und Cinema im Rahmen eines Gala Dinners im Hotel The Grand in Mitte verliehen. Die insgesamt 70 geladenen Gäste, darunter etwa Sönke Möhring und Luise Heyer, haben hier in familiärer Atmosphäre die Gewinner gefeiert. Nilam Farooq wurde für ihre Darstellung in dem Horror-Film „Heilstätten“ mit dem Jupiter Award ausgezeichnet. „Der Zuschauerpreis ist das größte Kompliment für eine Schauspielerin“, so Farooq. Florian David Fitz kam eigens vom Set aus München angeflogen, um die Jupiter-Trophäe als bester Darsteller national in der Komödie „100 Dinge“, bei der er auch Regie führte, entgegenzunehmen. Als bester Kinofilm konnte die Hape-Kerkeling-Biografie „Der Junge muss an die frische Luft“ überzeugen. Josefine Preuß nahm den Preis für ihre Rolle in der ZDFneo-Serie „Nix Festes“ mit nach Hause und Jannis Niewöhner für seine Darstellung als Techno-Promoter in der TV-Serie „Beat“ rund um Mafia-Geschäfte und Menschenhandel in der deutschen Hauptstadt.

„Die Drehs waren oft wie eine lange Technoparty,“ so Niewöhner.

Auszeichnung auch für „Babylon Berlin“

Parties stehen auch bei „Babylon Berlin“ im Fokus. Die Krimi-Serie, die ein Sittengemälde der Stadt in den wilden 20er-Jahren zeichnet, wurde als beste TV-Serie national geehrt. Das Regie-Duo Henk Handloegten und Achim von Borries nahm den Preis vom Regierenden Bürgermeister Michael Müller entgegen. „Wenn man etwas Historisches erzählt, erzählt man immer auch etwas über die eigene Zeit mit ihren Licht- und Schattenseiten,“ so Handloegten. International überzeugten Charlize Theron in „Tully“ und Jason Momoa als „Aquaman“. Cinema-Chefredakteur Philipp Schulze sagte über das Jubiläum: „Seit 1979 mögen sich die Geschmäcker und das Film- und Seriengeschäft verändert haben, die Leidenschaft der Zuschauer aber ist ungebrochen.“