Feiertage

Dana Golombek und Christoph M. Ohrt ganz weihnachtlich

Dana Golombek und Christoph M. Ohrt gehen Weihnachten an Bord des ZDF-„Traumschiffs“.

Dana Golombek und Christoph M. Ohrt sind seit 2012 ein Paar und leben in Berlin.

Dana Golombek und Christoph M. Ohrt sind seit 2012 ein Paar und leben in Berlin.

Foto: jörg Krauthöfer /Funke MedienGruppe

Weihnachten ohne „Das Traumschiff“, das die Zuschauer zu den schönsten Orten der Welt mitnimmt, ist für viele unvorstellbar. Deshalb heißt es am 2. Weihnachtsfeiertag im ZDF: Leinen los! Mit dem „Traumschiff“ geht es um 20.15 Uhr nach Hawaii. Mit an Bord: Dana Golombek (48) und Christoph M. Ohrt (58). Der Morgenpost verrät das Schauspielerpaar, wer während der Dreharbeiten mit Seekrankheit zu kämpfen hatte, wer besser Koffer packen kann – und ob ein Verlobungsring unterm Tannenbaum liegen wird.

Was war das Schönste am Dreh auf Hawaii?

Dana Golombek: Die Landschaft ist der Wahnsinn auf Hawaii. Wer nicht surft, sondern nur baden möchte, dem empfehle ich aber andere Inseln, da die Wellen dort so hoch sind und es gefährliche Felsen gibt. Wir haben uns Bretter am Strand von Honolulu geliehen, um das Surfer-Gefühl ein bisschen zu spüren.

Christoph M. Ohrt: Wir waren auch in dem Tal, in dem „King Kong“, „Lost“ und „Jumanji“ gedreht wurden. Echtes Regenwald-Feeling hat man da bekommen.

Golombek: Man hat das Gefühl, jeden Moment könnte ein Dino um die Ecke kommen, wie in „Jurassic Park“.

Gab es auch Schwierigkeiten?

Golombek: Im Februar auf dem Pazifik bei Windstärke 9 herumzuschippern, das war leider nicht so lustig. Das Unwetter hat sogar einige von der Crew umgehauen. Ich war fürchterlich seekrank. Gott sei Dank wohnte der Schiffarzt auf unserer Etage und stand schon immer mit aufgezogener Spritze bereit. Ich war tageweise ziemlich kläglich drauf und konnte nur liegen. Wankend im langen Abendkleid merkte ich, das wird nix nichts mit Captain’s Dinner (lacht)! Zum Glück war der Seegang während meiner Dreharbeiten nicht so stark. Christoph hat sich hingegen auf dem Schiff sehr wohlgefühlt.

Ohrt: Ich habe das große Glück, dass ich noch nie seekrank war. Aber generell war es eine aufregende Zeit. Wenn eine Welle, so hoch wie ein Haus, auf einen zukommt, flößt einem das schon Respekt ein. Da kommen Gedanken an die „Titanic“ hoch.

Wer kann denn besser Koffer packen?

Golombek: Die packt bei uns jeder für sich. Ich mache mir meistens Zettel, auf denen steht, was ich auf keinen Fall vergessen darf, wie meine Reiseyogamatte oder meine Lautsprecherbox. Zwei Tage vorher schaue ich dann, welches Lieblingsteil ich noch waschen muss. Diese Dinge gehören ja auch alle zur Vorfreude auf das Reisen.

Ohrt: Ich nehme leider immer zu viel mit, da ich für alle Eventualitäten Dinge dabeihaben möchte. Das meiste brauche ich dann doch nicht.

Das „Traumschiff“ ist ein Weihnachtsklassiker. Was gucken Sie denn daheim?

Golombek: Ganz klar: „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“! Das habe ich schon als Kind gesehen und geliebt und meine Tochter jetzt ebenso. Der Film gehört einfach zur Weihnachtszeit.

Ohrt: Ich gucke da aber nicht mit (lacht).

Verbringen Sie die Festtage zusammen?

Golombek: Ja, aber wann, wo, wie, bei wem haben wir noch nicht geplant.

Ohrt: Ich finde das ganz schön, dass wir nicht so ein starres Regelwerk haben. Auf jeden Fall gibt es einen Weihnachtsbraten, ich koche. Wir planen eher schon für Silvester, da machen wir eine große Party.

Golombek: Letztes Jahr haben wir eine 20er-Jahre-Party gefeiert, mit Kostümen und der entsprechenden Musik. Für diesen Jahreswechsel haben wir uns die 70er-Jahre als Motto ausgesucht.

Schenken Sie sich etwas zu Weihnachten?

Golombek: Unter meinen Geschwistern schenken wir uns nichts, aber Christoph bekommt was, genau wie unsere Kinder.

Musste da auch schon mal etwas umgetauscht werden?

Ohrt: Wo soll ich da nur anfangen … (lacht). Ich schenke generell auch gerne und viel und überlege immer, ob es nicht etwas übertrieben ist. Vielleicht sollten wir es dieses Jahr anders machen. Ich schenke dir nichts!

Golombek: Das besprechen wir noch mal! Was wir uns aber immer schenken, ist der Besuch des Silvesterkonzerts in der Philharmonie am 29. Dezember. Eine schöne Tradition.

Sie wohnen in Prenzlauer Berg, Herr Ohrt in Schöneberg. Sind getrennte Wohnungen für Ihre Beziehung ein ideales Konzept?

Golombek: Ideal ist das sicherlich nicht. Aber so wie es ist, ist es nun einmal und das wird sich vorerst nicht ändern. Durch meine Tochter, die hier die Schule besucht, bin ich an den Bezirk gebunden. Nach der Schulzeit werden wir sicher was schönes Gemeinsames finden, wo wir uns alle wohlfühlen.

Wie ist es, als Paar gemeinsam zu arbeiten?

Golombek: Ich finde es toll, zusammen zu drehen. Theaterspielen ist schwieriger. Da geht es viel um genaue Verabredungen, und wenn es kein neutraler Kollege, sondern der Partner ist, der sich an etwas nicht hält, ist man viel angepiekster und regt sich mehr auf. Beim Drehen sind wir ein eingespieltes Team. Wir haben beide ein gutes Gespür für Timing und Komik.

Frau Golombek, Sie tragen häufig einen Ring Ihres Vaters. Ist denn geplant, dass bald auch ein Verlobungsring Ihre Hand ziert? Liegt da vielleicht ein Päckchen unterm Tannenbaum?

Golombek: Wir übertreiben es zwar gerne mit den Geschenken, aber ich finde, wenn man heiratet, muss sich auch prinzipiell etwas verändern. Wenn ich heirate, will ich auch zusammen wohnen. Da das gerade nicht der Fall ist, ist das kein Thema.

Ohrt: Wir werden diese unglaublich private Frage ja oft gefragt. Wenn ich heirate, werde ich das vorab keinesfalls irgendwo kundtun, sondern erst danach.