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Filmpremiere - Klassentreffen am Potsdamer Platz

Til Schweiger feiert gemeinsam mit Milan Peschel und Samuel Finzi sein Leinwand-Comeback in Berlin.

Klassenkameraden: Ralf Möller, Milan Peschel, Til Schweiger und Samuel Finzi bei der Premiere

Foto: Jörg Carstensen / dpa

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Berlin. Drei Silberrücken auf dem roten Teppich – bei der Filmpremiere von „Klassentreffen 1.0 – die unglaubliche Reise der Silberrücken“ am Dienstagabend kamen sie tatsächlich: Vor dem Cinestar am Potsdamer Platz trafen sich die Hauptdarsteller Til Schweiger, Milan Peschel und Samuel Finzi, die Silberrücken im Film – Männer, die altersmäßig in die Midlife-Crisis gehören, es aber gerne nochmal richtig krachen lassen.

Mit dabei hatte Schweiger auch seine ebenfalls mitspielende Tochter Lilli, die ihre erste Hauptrolle übernommen hat. Eigentlich hatte ihr Vater die Rolle für ihre Schwester Emma geschrieben. Doch die hatte keine Zeit. Und so schrieb der Vater die Rolle für ein älteres Mädchen um und setzte Lilli ein. Sie fand einen Drehtag auf Mallorca am schönsten. „Wir konnten Jetskifahren, das hat megaviel Spaß gemacht“, sagte sie.

Auch die zum Cast gehörenden Schauspielerinnen Jeanette Hain und Katharina Schüttler feierten am Dienstag mit. Am 20. September kommt der Film ins Kino.

Die Geschichte: Die ehemaligen Klassenkameraden Nils (Finzi), Andreas (Peschel) und Thomas ( Schweiger) sind zum Klassentreffen nach 30 Jahren eingeladen. Nils steckt in der Midlife-Crisis und hat keine Lust auf das Treffen, seine Frau Jette (Schüttler) erträgt sein Lamentieren nicht mehr und überredet ihn, mitzufahren. Natürlich entwickelt sich das Klassentreffen chaotisch. Doch die Männer rücken moralisch zusammen.

Im vergangenen Herbst wurde in Berlin und Brandenburg gedreht. In einer Hausmeisterin-Rolle mit von der Partie war auch die Berliner Schauspielerin Ilka Bessin („Cindy aus Marzahn“).

Auch Sänger Angelo Kelly spielte mit. „Til und ich haben uns bei einer TV-Show kennengelernt“, sagte er. „Zwei Tage später rief er an und fragte, ob ich etwa eine Stunde von Berlin kurz mitdrehen könnte.“

Wie bei „Honig im Kopf“, seinem letzten Film vor vier Jahren, war Til Schweiger wieder für Drehbuch, Produktion und Regie verantwortlich und spielte selbst mit. Schauspieler Constantin von Jascheroff war beeindruckt von Schweigers Arbeitweise. „Er ist eine Maschine. Er dreht mit dir, dann spielt er mit dir und in den Drehpausen schneidet er schon mal vor.“

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