Potsdamer Platz

Premiere von "Beat It" in Berlin: Hommage an den King of Pop

Zum 60. Geburtstag von Michael Jackson feierte die Show „Beat it!“ am Mittwoch Premiere am Potsdamer Platz.

Jermaine Jackson neben einer Pappfigur seines verstorbenen Bruders Michael. „Ich vermisse ihn jeden Tag“, sagte der 63-Jährige vor der Premiere am Potsdamer Platz

Jermaine Jackson neben einer Pappfigur seines verstorbenen Bruders Michael. „Ich vermisse ihn jeden Tag“, sagte der 63-Jährige vor der Premiere am Potsdamer Platz

Foto: Jörg Carstensen / dpa

Berlin. Schwarze Hüte, Sonnenbrillen und viel Glitzer – zur Premiere des Michael-Jackson-Musicals „Beat it!“ hatten sich Autogrammjäger und Prominente am Mittwochabend ihrem Idol entsprechend angezogen.

In das Theater am Potsdamer Platz war auch Jermaine Jackson gekommen, um den Geburtstag seines verstorbenen Bruders zu feiern, der am 29. August 60 Jahre alt geworden wäre. „Ich vermisse ihn jeden Tag. Besonders habe ich immer sein Lächeln geliebt“, so der Musiker. Ein Lieblingslied habe er nicht. „Der ‚Earth Song‘ ist aber einer seiner Songs, den ich besonders mag“, gab er dann zu. Es sei ihm heute sehr wichtig, die Familie zusammenzuhalten. Besonders freue er sich über die neue Generation der Jacksons, die vielen Kinder, die die Familie bereicherten.

Eine kürzere Anreise als der US-Amerikaner hatten die Schauspieler Dieter Hallervorden, Barbara Schöne, Luise Befort und Gerit Kling, die ebenfalls zu der Premiere gekommen waren. Alle betonten große Jackson-Fans zu sein. „Seine Musik ist zeitlos und wird auch heute noch von den jungen Generationen gehört“, sagte Gerit Kling. Und Entertainer Julian Stoeckel verriet: „Ich wollte immer so sein wie er.“ Die zweistündige Hommage „Beat it!“ soll keine Tribute-Show, sondern eine Musicalbiografie sein mit den Karrierestationen und Jackos 25 größten Hits, sagte Produzent Oliver Forster.

„Als ich zwölf Jahre war, habe ich Michael Jackson im Fernsehen gesehen. Da wusste ich: Tanzen ist meine Berufung. Er war mein Hoffnungsgeber und hat meinen Lebensweg bestimmt, obwohl er es nie wusste“, so Detlef Soost, der für die Choreografie der Show verantwortlich ist. Einen Weltrekord kann der 48-Jährige für das Stück schon verzeichnen: Zur „größten Michael-Jackson-Choreografie-Tanzstunde“, zu der er am Dienstag an den Potsdamer Platz eingeladen hatte, kamen 263 Teilnehmer.

Nach der Aufführung ging es für die Gäste zur Premierenfeier ins „Vox Restaurant“ im „Grand Hyatt Hotel“. Dort stießen Produzenten und Fans bei Häppchen und Musik zusammen an.

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