Filmpremiere

"Asphaltgorillas": Detlev Bucks neuer Film verspricht Action

„Asphaltgorillas“-Premiere: Detlev Buck erfindet sich nach vier „Bibi und Tina“-Filmen mit einem Gangsterfilm neu.

Premiere von "Asphaltgorillas" in Berlin

Premiere von "Asphaltgorillas" in Berlin

Foto: Jörg Carstensen/dpa

Berlin. Gangster, Koks, Karren und Knarren: Detlev Bucks neuer Film „Asphaltgorillas“ hat es in sich. Nach vier „Bibi und Tina“-Filmen, in denen ein Einbruch in die Monokelsammlung des Grafen Falko von Falkenstein das größtmögliche Verbrechen darstellt, scheint es den Regisseur nach ein wenig mehr Action gelüstet zu haben. In der „Liebeserklärung an das Chaos und an Berlin“ nimmt Buck seine Zuschauer mit auf die Straßen der Hauptstadt, wo der Drogendealer Atris sich auf eine Falschgeld-Nummer mit dem Unterweltboss El Keitar einlässt, die anschließend bildgewaltig eskaliert.

Am Dienstagabend feierte Detlev Buck gemeinsam mit seinen Hauptdarstellern Jannis Niewöhner, Kida Khodr Ramadan und Stefanie Giesinger sowie prominenten Gästen, darunter Jennifer Weist, Lisa-Marie Koroll und Emilio Sakraya, die Premiere seines Beitrages zum neuen deutschen Gangsterfilm im Kino in der Kulturbrauerei.

Die Geschichte beruht auf der Erzählung „Der Schlüssel“ von Ferdinand von Schirach. Der Autor und der Regisseur trafen sich eines Tages an einer Berliner Straßenecke, die zwischen ihren beiden Wohnungen liegt, und beschlossen, zusammenzuarbeiten. „Was mich an der Geschichte getriggert hat, war die Verwirrung“, so Buck. „Es gibt einen Hund, es gibt einen Schlüssel. Es gibt zwei Liebespaare und es gibt Gangster. Und alle verstricken sich ineinander und es führt zu einem riesigen, schönen Chaos“, fasste Jannis Niewöhner die Handlung zusammen.

Für seinen Film konnte Detlev Buck auch Szenegrößen wie die Rapper SSIO, SXTN und Capital Bra gewinnen. In ihrer ersten Kinorolle ist Model und Influencerin Stefanie Giesinger zu sehen. „Ich mag dieses Ensemble sehr gerne, weil das so ein Haufen ist. Es ist nicht normal, es ist nicht so austariert“, sagte Buck. „Es verbindet Dinge, die eigentlich gar nicht passen können.“ So wie der Übergang von „Bibi und Tina“ zu „Asphaltgorillas“. Während der Dreharbeiten zu seiner Kinderfilmreihe habe er das Projekt parallel vorbereitet, erzählte Buck. „Das war das Hobby, der Kontrast! Ich brauche immer ein Ying und ein Yang!“

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