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Teddys für die Vielfalt im Haus der Berliner Festspiele

Der weltweit einzige queere Filmpreis, der „Teddy Award“, ist am Freitagabend zum 32. Mal vergeben worden. „Das war ein wichtiges und erfolgreiches Jahr. Die Ehe für alle konnte endlich verabschiedet werden, und das Bundesverfassungsgericht hat ein drittes Geschlecht anerkannt“, sagte Justizsenator Dirk Behrendt. Im Rahmen der Berlinale wählten sieben Film- und Festivalmacher, darunter Natascha Frankenberg, Bohdan Zhuk und Franck Finance-Madureira, die Preisträger, die alle einen schwul-lesbischen oder Transgender-Hintergrund haben. In der Kategorie „Bester Spielfilm“ gewann das brasilianische Drama „Tinta Bruta“, das von Pedro erzählt, der sein Geld in Chatrooms als „Neon Boy“ verdient. Bester Kurzfilm wurde das neunminütige Drama „Three Centimeters“, das vier junge Mädchen zeigt, die sich mit ihrer Jungfräulichkeit auseinandersetzen, bis eines gesteht, eine lesbische Beziehung zu führen. Der Preis für den besten Dokumentarfilm ging an den brasilianischen Beitrag „Bixa Travesty“ über die schwarze Transgender-Sängerin Linn da Quebrada. Die Preisverleihung im Haus der Berliner Festspiele besuchten rund 1500 Gäste, unter ihnen der ehemalige Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, und Sängerin Marianne Rosenberg.

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