Unabhängigkeitstag

Musik, Preise und große Reden in der Botschafts Israels

Niklas Cordes
Der israelische Botschafter Yakov Hadas-Handelsman begrüßte die Gäste im Hotel Intercontinental

Der israelische Botschafter Yakov Hadas-Handelsman begrüßte die Gäste im Hotel Intercontinental

Foto: Amin Akhtar

Botschafter Yakov Hadas-Handelsman lädt zum Empfang anlässlich des 69. Unabhängigkeitstags Israels.

Ein festlicher Abend ganz im Zeichen Israels: Am Montagabend lud Yakov Hadas-Handelsman ins Hotel Intercontinental, um den 69. Unabhängigkeitstag des Staates Israel zu feiern. Es war der letzte Empfang, den der Botschafter Israels in Deutschland als Gastgeber ausrichtete. Im Sommer endet seine Amtszeit.

Bevor es mit den Festlichkeiten losgehen konnte, hatte die Sicherheit der rund 1000 geladenen Gäste oberste Priorität. Zunächst mussten Handtaschen durchsucht und Personalausweise bereitgehalten werden, um die Feier im Hotel an der Budapester Straße in der City West betreten zu können. Dieses Prozedere ließen die Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur aber gerne über sich ergehen, um gemeinsam einen wunderbaren Abend zu zelebrieren.

Auf der hochkarätigen Gästeliste standen unter anderem die ehemalige First Lady Deutschlands, Daniela Schadt, Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen, Isa Gräfin von Hardenberg, Arne Schönbohm, amtierender Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, der Filmproduzent Artur Brauner sowie Sawsan Chebli, Staatssekretärin für Bundesangelegenheiten in Berlin, und Kultursenator Klaus Lederer.

Neben Ansprachen von Hadas-Handelsman, der in seiner Eröffnungsansprache erklärte, dass „aus der Vergangenheit Verantwortung erwächst“, und Volker Beck, Vorsitzender der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe des Bundestages, der das Publikum auf Hebräisch begrüßte, verlieh die Wirtschafts- und Handelsabteilung der Botschaft des Staates Israel Auszeichnungen an eine Auswahl von Unternehmen, die sich durch besonders hohe Exporte von Israel nach Deutschland hervorgetan haben. Was den Gästen besonders gefiel: Im Gegensatz zum Vorjahr funktionierte die Klimaanlage.

Nach der israelischen Nationalhymne wurde noch weitergefeiert, mit großem Buffet und dem Wetter entsprechend kühlen koscheren Weinen.

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