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Sandra von Ruffin bringt Griechenland ins Kino Babylon

Vom 18. bis zum 22. Januar findet die zweiten Ausgabe des Filmfestivals Hellas Filmbox statt. Direktorin und Initiatorin ist, wie auch schon im vergangenen Jahr, Schauspielerin und Vicky-Leandros-Tochter Sandra von Ruffin. „Radikal. Real. Emotional – darauf kann sich das Berliner Publikum freuen“, so die 30-Jährige. 60 Werke des „Neuen Griechischen Films“ werden im Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz gezeigt, viele davon als Deutschlandpremiere. „Künstlerisch herausragende, international prämierte, politisch und gesellschaftlich relevante Filme, denn Griechenland kann so viel mehr als Olivenöl, Feta und Schulden machen“, so von Ruffin. Das Filmfestival läuft in diesem Jahr unter dem Motto „Griechenland: radikal geschnitten“. Sandra von Ruffin posiert deshalb auf den Plakaten mit einer Kamera in der einen und einer Sichel in der anderen Hand. Auch dieses Mal zeigt die Berlinerin wieder viel Haut. Im vergangenen Jahr hatte sie sich die griechische Flagge auf den nackten Oberkörper malen lassen. Eine große Rolle spielen für viele Filmemacher die Finanz- und Flüchtlingskrise und die Auswirkungen auf die griechische Gesellschaft. „Das Festival ermöglicht eine ganz eigene Art des ‚Reisens nach Griechenland‘ – eine Exkursion, von der keiner der Besucher als ahnungsloser, ignoranter Tourist zurückkommt“, sagt die Direktorin.

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