Facebook-Posting

Veganer-Streit mit Bär Läsker: Zander zieht Schlussstrich

"Fanta Vier"-Manager Bär Läsker hatte auf Facebook gegen Frank Zander geschossen - weil er Obdachlosen Gänsebraten auftischt.

Frank Zander trägt Teller mit Gänsebraten bei seiner Weihnachtsfeier für Obdachlose

Frank Zander trägt Teller mit Gänsebraten bei seiner Weihnachtsfeier für Obdachlose

Foto: Rundfunk Berlin-Brandenburg

Im Streit um das Benefiz-Festmahl für Berliner Obdachlose hat Organisator Frank Zander einen Schlussstrich gezogen. Am Mittwochabend schrieb er bei Facebook: "So Freunde! Man muss auch mal n Punkt setzen. In der veganen Diskussion mit Herrn "Bär" Läsker ist alles gesagt, alles gefilmt, alles geschrieben - Schluß aus Ende - Banane :-)." Er freue sich nun auf seine Gäste am 19. Dezember im Neuköllner Estrel-Hotel. Sein Beitrag wurde bei Facebook hundertfach kommentiert und geteilt.

Dem vorausgegangen war ein Facebook-Post von Andreas "Bär" Läsker, Manager der "Fantastischen Vier" und überzeugter Veganer. In dem Beitrag, den er Anfang der Woche veröffentlichte und inzwischen gelöscht hat, hieß es: „Ganz toll, Herr Zander. Das bedeutet, viele hundert Gänse mussten ihr Leben lassen. Aber jetzt ist er wieder ein Held. Die Obdachlosen hätten sich auch über vegane Buletten mit dunkler Soße, Rotkohl und Kartoffelknödel gefreut. Und über einen Mandelmilch-Zimtpudding hinterher. Und kein Tier hätte sterben müssen.“

Frank Zander lädt auch in diesem Jahr am 19. Dezember ins Estrel, um dort bis zu 3000 Obdachlosen und Hilfsbedürftigen ein Weihnachtsfestmahl zu bereiten. Dazu gehört traditionell auch Gänsebraten. Die Wohltätigkeitsaktion fand im vergangenen Jahr bereits zum 21. Mal statt. Unterstützt wird Zander dabei von prominenten Service-Kräften. 2015 kamen zum Beispiel Gregor Gysi, Franziska Giffey und Ulli Wegner.