Kindernothilfe

Maas und Wörner beim Medienpreis der Kindernothilfe

Zum 18. Mal zeichnet die Kindernothilfe Journalisten für ihre herausragenden Beiträge aus. Auch Natalia Wörner und Heiko Maas kommen.

Medienpreis 2016 Heiko Maas Natalia Woerner

Medienpreis 2016 Heiko Maas Natalia Woerner

Foto: Sergej Glanze / Glanze/Berliner Morgenpost

Die anfängliche Medienscheu nach Bekanntwerden ihrer Beziehung haben Natalia Wörner und Heiko Maas offenbar allmählich überwunden. Erst Ende Oktober waren die Schauspielerin und der Bundesjustizminister gemeinsam bei der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels aufgetreten.

An diesem Freitagabend liefen beide beim Medienpreises der Kindernothilfe über den roten Teppich. "Wir waren jetzt doch wirklich schon ein paar Mal zusammen unterwegs", wiegelte Maas ab. Seine Lebensgefährtin sprach derweil lieber über ihr bereits seit zehn Jahren andauerndes Engagement für die Kindernothilfe. Und das sollte an diesem Abend im Drive Volkswagen Group Forum an der Friedrichstraße schließlich auch im Mittelpunkt stehen.

Zum 18. Mal wurden dort herausragende Beiträge von Journalisten in den Kategorien Print, TV, Hörfunk und Online ausgezeichnet, die sich mit den Themen Kinderrechte und Kindesrechtsverletzungen beschäftigen. Unter der Schirmherrschaft der ehemaligen First Lady Christina Rau führte der Kabarettist und Autor Eckart von Hirschhausen erstmals durch die Veranstaltung. Rau engagiert sich seit vielen Jahren für Kinder in Not. "Wir können gemeinsam einen Unterschied machen, darauf können wir stolz sein", begrüßte die 60-Jährige die Gäste, darunter auch Schauspieler Simon Böer und seine Kolleginnen Sina und Sarah Tkotsch, die Musiker von Culcha Candela und Moderatorin Kerstin Linnartz.

"Wir alle hier haben das Glück, dass wir sehr privilegiert leben dürfen", so Johannes B. Kerner. Er habe gerade Peru besucht und sei erschüttert von der Kinderarbeit vor Ort gewesen, so der Moderator. "Man weiß, dass es so etwas gibt, aber wenn man es mit eigenen Augen sieht, ist das noch einmal ganz anders."

Nur traurig über solche Schicksale wolle man an diesem Abend aber auch nicht sein, so Eckart von Hirschhausen. "Die Lebenserwartung ist weltweit gestiegen, wir sind auf einem guten Weg, wenn wir es uns nicht selbst versauen. Also lassen sie uns feiern", kündigte er den Auftritt von Wincent Weiss an. Der war bereits im vergangen Jahr Gast der Veranstaltung gewesen und hatte sich im Anschluss entschieden, selbst ehrenamtlicher Botschafter der Kindernothilfe zu werden.