Nachgefragt

Gunnar Tietz

Alexandra Kilian ruft an. Heute: Gunnat Tietz, „Fleischbotschafter“ bei „Otto Gourmet“

Adventskalender, Gunnar Tietz, Schwarzkopfhuhn, Wein Guru, Otto Gourmet

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Alexandra Kilian ruft an. Heute: Gunnar Tietz, „Fleischbotschafter“ bei „Otto Gourmet“.

Wo sind Sie gerade?

In meinem Büro zu Hause.

Shirt - oder Krawatte?

Langes weißes Hemd.

Ihr letzter Traum?

Dass Deutschland Europameister wird.

Was ist denn bitte ein Fleischbotschafter?

Hätten wir gesagt, ich bin Sommelier bei „Otto Gourmet“, hätte jeder gedacht, die machen jetzt auch noch Wein. Der Fleischbotschafter steht für drei Dinge: Wein-, Fleisch- und Genussbotschafter. Wir verkaufen Fleisch an ein bestimmtes Kundennetzwerk, beispielsweise an den Koch von Angela Merkel, Franz Raneburger, oder an Jan-Göran Barth, Koch von Bundespräsident Joachim Gauck.

Was unterscheidet ihn vom Fleischfachverkäufer?

Ich habe 25 Jahre hier in Berlin meine Kontakte zur Gastronomie aufgebaut. Und der Fachverkäufer weiß in der Regel nur, dass der Schweinebauch heute für 3,99 Euro im Angebot ist. Von Cuts und Schnitten weiß er in der Regel nichts.

Bis wohin reicht Ihr Detailwissen? Kuh Lena hat gern Heu gefressen?

(Er lacht) Fast. Herkunft, Alter und Fütterung der Tiere sind mir bekannt.

Sie haben vor einem knappen Jahr das „First Floor“ im „Hotel Palace“ verlassen. Wehmut?

Nein, gar nicht. Ich möchte auch nicht mehr in die Gastronomie zurück. Jetzt genieße ich es, mich abends mit Freunden zu treffen, zu kochen, freizuhaben.

Und wo essen Sie privat in Berlin Fleisch?

Im „Facil“ bei Michael Kempf, guter Freund und guter Kunde. Gerade haben wir bei ihm unseren 15. Hochzeitstag gefeiert.

Was machen Sie jetzt?

Ich mache mich auf dem Weg zum nächsten Kunden, Hendrik Otto aus dem „Lorenz Adlon“. Er hatte einen Gillbach-Hahn aus Deutschland von uns probiert und fand den absolut klasse.

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