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Mut zur Farbe im Kleiderschrank

Schaut man sich die einschlägigen Modemagazine an, sieht man dort meist eine regelrechte Explosion an bunten Entwürfen. Helle Töne und laute Blumenmuster geben dabei gerade den Ton an. In Studien, basierend auf Umfragen, wird immer wieder darauf hingewiesen, dass Konsumenten Farben mögen. Aber leider gibt es eine schier unüberwindbare Brücke zwischen den Angaben der Käufer und der tatsächlichen Kaufbereitschaft von farbigen Sachen. Denn im Grunde sehen alle Kleiderschränke deutscher Frauen so aus: Schwarz, ein bisschen Grau, gepaart mit Weiß. Und daneben der „Fehlkauf“ in Rot oder Pink. Echte Draufgänger packen vielleicht noch Dunkelblau dazu.

Nun ist an keiner dieser Farben etwas auszusetzen. Ich bin zum Beispiel immer wieder darüber verblüfft, wie exzellent es den Skandinaviern gelingt, Schwarz und Weiß zu kombinieren. Aber die Farbpalette hat eben noch mehr zu bieten. Und anstelle von Fehlkäufen sollte man das Oberteil, das man gerade in Schwarz oder Dunkelblau erstanden hat, auch noch mal in einer anderen Farbe kaufen. Das sitzt dann schon mal gut und an das Knallige im Look gewöhnt man sich dann langsam.

Wichtig ist auch, vor dem Spiegel zu checken, ob die Hautfarbe zur T-Shirt-Farbe passt. Oder Sie folgen einfach dem neuesten Trend und greifen zum Hippie-Klassiker: dem Batik-Shirt. Da stellt sich die Frage nach der Farbe nicht. In diesem Sommer zu bewundern an Typen wie Kanye West und Justin Bieber. Naomi Watts und Kate Beckinsale tragen sie auch. Das Image vom teetrinkenden, rauchenden, ungepflegten Alt-Hippie ist damit passé.